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Detlev Fleischhammel, Rüsselsheim
Der Tod reißt Menschen oft mitten aus dem
Leben. Es ist, als würde er den
Hinterbliebenen den Boden unter den Füßen wegziehen.
Der Verstorbene hinterläßt eine Lücke, die niemand und
nichts schließen kann.
Selbst,
wenn das Sterben als Ende einer
langen, schweren Krankheit nicht wirklich plötzlich und
unerwartet kommt, brauchen wir oft lange, um tatsächlich
zu begreifen, daß da ein Mensch für immer von uns
gegangen ist und nicht mehr wiederkommt.
Um
damit fertigzuwerden, sollten die
Angehörigen und Freunde das tun, was man zu Recht "Trauerarbeit"
nennt. Dazu gehört eine ansprechende Bestattung. Die
Ansprache sollte den Verstorbenen angemessen und
individuell würdigen ohne eine unpassende Verklärung,
aber auch ohne Bewertungen, die uns nicht zustehen. Sie
sollte den Hinterbliebenen Trost spenden, nicht zuletzt
aufgrund der christlichen Auferstehungsbotschaft.
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